Mittelschule Veitshöchheim

Günterslebener Str. 41 - 97209 Veitshöchheim - Tel. 0931 452326-0

Corona-Hinweis

Sehr geehrte Eltern und Erziehungsberechtigte,

bis zu den Pfingstferien gelten die bisherigen Regelungen an unserer Mittelschule unverändert weiter:

Alle Schüler befinden sich im täglichen Wechselunterricht, d.h. keine Gruppe hat an zwei aufeinander folgenden Schultagen Unterricht.

Für den Unterrichtsbetrieb nach den Pfingstferien gilt, abhängig von einer 7-Tage-Inzidenz

  • von 0 bis 165:

Wechsel- bzw. Präsenzunterricht mit Mindestabstand für alle Jahrgangsstufen

  • über 165:

Wechselunterricht für die Abschluss-Klassen, alle übrigen Jahrgangsstufen Distanz-Unterricht

 

Das bedeutet für unsere Schule: bis zu einer 7-Tage-Inzidenz von 165 sind alle Klassen im Wechselunterricht, ab 165 sind nur noch die Abschlussklassen im Haus.

Für alle Schüler gilt eine Testpflicht.

Zu Ihrer Information hänge ich noch zwei Schreiben des Kultusministeriums an.

 

Mit freundlichen Grüßen
M. Winter, komm. Schulleiterin

Unter dem Menüreiter "Für Eltern" können Sie aktuelle Bekanntmachungen und Formblätter einsehen und herunterladen.

ELF VEITSHÖCHHEIMER MITTELSCHÜLERINNEN NAHMEN TROTZ CORONA AM BUNDESWEITEN GIRLSDAY TEIL

Artikel mit Bildern auf Veitshöchheim Blog

Trotz Corona-Pandemie beteiligte sich auch heuer wieder die Mittelschule Veitshöchheim am 12. April 2021 am bundesweiten "Girls-Day". Dieser Aktionstag wurde 2001 eingeführt, um den Vorurteilen, dass Mädchen handwerklich unbegabt und empfindlich sind und sie deshalb als Ingenieurinnen, Kfz-Mechaniker oder Tischlerinnen ungeeignet sind, entgegenzuwirken. Die Aktionstage sollen diese Klischees in der Arbeitswelt auflösen und Jugendliche einmal im Jahr an Jobs heranführen, die für ihr Geschlecht eher als unüblich gelten. Die an der Mittelschule schon über ein Jahrzehnt tätige Übergangsmanagerin Theresia Öchsner kümmert sich seit Jahren in Veitshöchheim mit dem Projekt “Kompetenz-Werkstatt" um den Übergang von Schule in den Beruf. Ihr gelang es, dass elf Mädchen der Mittelschule trotz Corona-Pandemie einen nicht alltäglichen Schultag erleben konnten.

Sie erhielten zwar nicht vor Ort in der Lehrwerkstatt der Werk-Berufsschule von Koenig & Bauer, dem ältesten Druckmaschinenhersteller der Welt, in Würzburg, sondern Corona-bedingt in einer Videokonferenz einen Einblick in die dreieinhalb Jahre dauernden Ausbildungen in den Berufsfeldern Gießereimechaniker, Konstruktionsmechaniker, Mechatroniker, Industriemechaniker und Zerspanungsmechaniker.

Um 9 Uhr ging es nach einer kurzen Begrüßung mit einem virtuellen Rundgang durch Schule und Lehrwerkstatt los, ehe die praktische Arbeit begann: die Montage eines Radladers mit pneumatischer Steuerung unter Anleitung dreier Azubis im 1. Ausbildungsjahr. Das benötigte Material und Werkzeug hatten die „Girls“ tags zuvor nach Hause erhalten, somit stand einer erfolgreichen Umsetzung nichts mehr im Wege. Um 13 Uhr war das Werk dann vollbracht und die Mädchen können zurecht stolz auf ihre Arbeit sein.

Der KoeBau-Betriebsteil in Würzburg ist mit 2000 Beschäftigten einer der größten Betriebe der Region, auf deren Produkten unter anderem 90 Prozent der Banknoten weltweit nahezu fälschungssicher gedruckt werden und 80 Prozent der Blechbedruckung wie Cola-Dosen erfolgt.

Autor: Dieter Gürz